Unsere Reben

Die Rebe lebt von Licht, Wärme und Wasser

Licht und Wärme ...

... braucht die Rebe. Die Qualität des Weins hängt aber noch von weiteren Faktoren ab: Von dem Boden, der sie nährt, und von der Art der Bepflanzung. So heißt es: Die Pflanze braucht Stress, denn je weniger Trauben sie trägt, desto hochwertiger sind die einzelnen Beeren.  

Diese Erkenntnis führt zu einer nur scheinbar paradoxen Strategie: Manche Winzer pflanzen ihre Rebstöcke besonders dicht, und zwar nicht, um einen besonders hohen Ertrag zu erzielen, sondern um den Konkurrenzdruck der Pflanzen untereinander zu erhöhen. Auf engem Raum müssen die Reben ein tiefes Wurzelwerk ausbilden, damit sie an die Nährstoffe aus dem Boden gelangen. Auch ihre Blätter sind aktiver. Auf diese Weise bildet die einzelne Rebe nur wenige Trauben aus, die aber optimal versorgt sind und ein besonders konzentriertes Extrakt besitzen – die Grundlage für charakterstarke Weine.

Licht ...

... unterstützt die Photosynthese, die Ernährung der Rebe mit Energie; Wärme braucht sie für die Reife ihrer Früchte. Die ideale Temperatur für die Rebe liegt bei 25 bis 28° Celsius. Aus diesem Grund ist der Hang die optimale Lage für Weinberge: In Anbaugebieten mit kühlerem Klima nutzt man den Einfallswinkel und die Intensität der Sonne am Hang sowie die laue aufsteigende Talluft.  

Der Boden ... 

... nährt die Pflanze. Ist er tief oder flach? Trocken oder feucht? Welche Mineralien enthält er? All diese Faktoren bestimmen unter anderem, welche Rebsorte gedeiht und welche Qualität sie hervorzubringen vermag. Aber eine Faustregel gibt es dafür nicht.
Voraussetzung für eine hohe Qualität der Traube ist ein trockener, flacher Boden.